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Aplhonse de Simony
Simony und abbé Lamazou

SIMONY(de) Alphonse (1805-1874) - Linie der Brouthières

Der Schwiegervater von Hippolyte Blanc, ehemals Oberleutnant im 6. Kampfregiment, hat an der Übernahme Algiers im Jahre 1830 teilgenommen. 1835, zum Zeitpunkt seiner Heirat, quittiert er den Dienst und widmet sich wohltätigen Einrichtungen. Er wohnt Rue Cassette 8 in Paris, im Pfarrbezirk Saint-Sulpice, wo er am 2. September 1858 die Trauung seiner Tochter Marie, mit Hippolyte Blanc vollziehen läßt.

Dort kennt er das Firma Daublaine & Callinet, die das große Instrument instand hält und im Jahre 1841 bei ihm eine kleine Orgel in Auftrag gibt. Sie ist für die Pfarrkirche von Garchizy bestimmt, wo sie heute noch steht. Aufgrund der Tatsache, daß er im Jahre 1835 den Landsitz Chamenay erworben hat, der zur Gemeinde gehört, kommt Herr de Simony in diese Gegend. Die Orgel wird am 17. Dezember 1991 unter Denkmalschutz gestellt, um Zeugnis abzulegen von den Familien de Simony, Blanc, Cavaillé-Coll und ihren angeheirateten Verwandten.

Alphonse de Simony, selbst Amateurorganist, tut sich am Pfingstsonntag 1871, anläßlich eines Aufenthalts bei seinem anderen Schwager, Alphonse Domet de Vorges, an der Orgel von Jussey (Haute-Saône) hervor.

Sein diskreter Einfluß begleitet die Bemühungen des jungen Pfarrers Pierre Lamazou (1828-1883) - von 1854 bis 1859 Vikar von Saint-Sulpice – in der Zeit der Rekonstruktionsprojekte der Großorgel durch Aristide Cavaillé-Coll. Der geniale Orgelbauer soll in dem monumentalen, von dem Architekten Chalgrin entworfenen Orgelgehäuse aus dem 18. Jahrhundert eine avantgardistische Instrumentalpartie unterbringen.

Alphonse de Simony ruht seit dem 22. Mai 1874 im Kreise der Seinen auf dem Friedhof von Garchizy.

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